Ulrike Guérot bei Menschlich Wirtschaften – noch nie war sie so nahbar und verletzlich
Ulrike Guérot ist hochgradig intelligent, gebildet und hat sich mit ihrer Meinung zuletzt so weit aus dem Fenster gelehnt, dass sie aus selbigem schon fast herausgeschubst wurde. Aber das ließ sie nicht zu. Sie ist stärker, als man denkt. Trotzdem haben die letzten Jahre sehr an ihren Kräften gezehrt. Und wenn jemand müde, gestresst oder auch mal genervt ist, könnte er schnell als überkandidelt und arrogant rüberkommen. Bei Frau Guérot beklagt man sich zudem darüber, dass sie immer so viele Fach- und Fremdwörter benutzt.
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Bei dem Genossenschaftstreffen von Menschlich Wirtschaften konnte man seine Vor-Beurteilungen abbauen und einen Einblick in das Seelenleben dieser mutigen Frau bekommen. Sie bekommt sehr wohl mit, wie manche Menschen sie sehen, und nutzt diesmal die Gelegenheit, darauf einzugehen. Nicht rechtfertigend und nicht anklagend, sondern schlicht sich zeigend. Wer ist sie? Woher kommt sie? Was hat sie zu dem Menschen gemacht, der sie heute ist?
Diese berührende Begegnung wird begleitet von einem hellwachen, humorvollen und empathischen Jens Fischer Rodrian sowie von Sabine Gläser, deren Gabe es ist, nicht nur in wirtschaftlichen, sondern in allen Lebensbereichen das „Menschliche“ zu öffnen.
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Natürlich wird auch über die Entwicklung Deutschlands und Europas gesprochen, über die versumpfende Demokratie und die drohende Totalüberwachung. Doch nie aus der Perspektive von Angst oder Wut, sondern stets mit Mut und Zuversicht. In der zweiten Hälfte kam noch ein hochinteressanter Mensch dazu, der uns von seinen Nahost-Erfahrungen berichtete und den Mainstream-Journalismus hautnah miterlebte. Leider musste ich das Video so schneiden, dass er weder zu hören noch zu sehen war. Das erklärt die kleinen Ausschnitte und Zeitsprünge in der zweiten Hälfte des Videos. Die Gründe kann man sich denken. Es ging um Selbstschutz! Trotzdem ist dieser Beitrag noch randvoll mit wertvollen Informationen, Ansichten und Emotionen.
