Gausmanns Reale Utopien
Die meisten Menschen versuchen, ihren Alltag im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten so gut wie möglich zu bewältigen und unfallfrei durchs Leben zu kommen. Ihre Grenzen liegen dort, wo Staat und Gesellschaft sie setzen. Für viele Menschen erscheinen diese Grenzen als unverrückbar. Tief sitzende Wünsche nach Veränderungen werden in die Welt der Träume verdrängt und als unrealistisch bezeichnet. In diesem Sinne bewahrheitet sich die alte Definition des Wortes Utopie als „idealer Gesellschaftszustand, der gerade nicht als unmittelbar verwirklichbares Programm gedacht ist“.
Für mutige Menschen gibt es deshalb so etwas wie reale Utopien. Sie nehmen gesellschaftliche Missstände deutlich wahr und akzeptieren sie keinesfalls als gegeben. Sie nicken auch nicht ab, wenn jemand sagt: „Schau mal, wie es in anderen Ländern aussieht – da haben wir es hier noch gut.“ Stattdessen analysieren sie den Ist-Zustand, stellen ihn einem Idealzustand gegenüber und machen sich an die Arbeit, um die Wirklichkeit Schritt für Schritt dem Ideal anzunähern.
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Das ist alles andere als Träumerei, sondern das konkrete Leben in realen Utopien. Diese können mit guten Werkzeugen und klaren Handlungsplänen gemeinschaftlich verwirklicht werden.
Deshalb gibt es eine Akademie für reale Utopisten. In diesem Fall richtet sie sich an deutsche Mittelständler, die nicht bereit sind, ihren eigenen Untergang zu akzeptieren, sondern ganz im Gegenteil auf der Suche nach neuen Wegen des Wirtschaftens sind.
Im Podcast „Gausmanns reale Utopien“ geht der Morgenröten-Moderator Oliver Schindler mit Uli Gausmann und den Referenten der Akademie ins Gespräch.

