Über RBM

Wer sind wir? Wer ist RBM?

Der RBM Erfinder

Ich fange erst mal bei mir an. Ich nenne mich Olev Zacharias Szkindek und habe mir diesen Sender ausgedacht. Genauso wie meinen Namen. Für mich ist Radio Berliner Morgenröte so etwa das Gleiche wie ein Gemälde für einen Maler. Nur etwas unberechenbarer in der Entwicklung.

Im Verlaufe meines Lebens bin ich ein wenig in der Welt herum gekommen und habe einiges an Berufen ausprobiert. Im Zentrum standen da Schauspielerei und Pädagogik und ein Mix aus Beidem. Dieser Mix bereitete mich ein wenig darauf vor, mit dem klar zu kommen, was da in den letzten Jahren über uns herein brach.

Auch manche Tiefpunkte und Desaster in meinem Leben förderten als Resultat einige Schätze zu Tage, die ich sonst nie entdeckt hätte. Einige der Perlen in dieser Schatztruhe waren ehrliche und emotionale Gespräche in Selbsthilfegruppen, bei denen ich gelernt habe, mir selbst und meinen Freunden aufmerksam zuzuhören. Das niemand anderes als ich für meine Gefühle, meine Gedanken und meine Handlungen verantwortlich ist, gehört zu den wertvollsten Erkenntnissen, die mich diverse Krisen gelehrt haben.

Kreative Theaterimprovisationskurse lehrten mich im Denken und Handeln flexibel zu bleiben und immer mal wieder eine unvorhersehbare Wendung in mein Leben einzukalkulieren und manchmal auch bewusst einzubauen. Weiterhin konnte ich in sozialen Berufen, auch in der Arbeit mit Kindern, meinen zwischenmenschlichen Umgang trainieren. All dies spiegelt sich in den Interviews, der Satire und den Mutmachern wieder, die wir euch auf RBM servieren.

Ganz sicher spiegeln sich darin auch die Erfahrungen der letzten zwei Jahre. Aus einem Menschen, der lange auf der Suche nach sich selbst war um dann sicherheitsbedürftig in einem eher durchschnittlich befriedigendem Angestelltenverhältnis festzuhängen, der Rente harrend die da irgendwann kommen möge, wurde ein Aktivist. Ich war in meinem Leben bisher alles mögliche, aber Aktivist war ich noch nie. Das sollte sich 2022 ändern. Da trat mir der Staat derartig auf die Füße, dass ich ihn gar nicht mehr ignorieren konnte. Dieses diffuse Gebilde, dass ich bisher nur aus Fernsehen und Zeitungen kannte (ich guckte früher mal Fernsehen) penetrierte plötzlich mein Familienleben, meinen Arbeitsalltag, meine Freizeit, und sogar meine Träume. Um mich von dieser Penetration nicht absorbieren zu lassen, musste ich zwangsläufig Stellung beziehen. Ich ging auf die ersten Demos und machte wütend Bekanntschaft mit meiner Hilflosigkeit gegenüber staatlicher Willkür. Das brachte mich auf Touren. Ich suchte in verschiedenen Berliner Demo-Orgas Möglichkeiten, gemeinsam mit Gleichgesinnten wirkkräftig zu werden.

Über jeden Monat dieses neuen Achterbahnlebens könnte ich, wie wahrscheinlich jeder von euch, ein dickes Buch schreiben. Diese Zeit habe ich nicht. Die Dinge passieren einfach zu schnell. Ich beschränke es darauf zu sagen, dass ich mich inzwischen tief in einer Berliner Bewegung verankert habe, deren Vielschichtigkeit sich nicht in wenigen Worten beschreiben lässt.

Die Freunde von RBM

Und wer sind die anderen? Da ist erst einmal der Stefan. Er kümmert sich um die technischen Aspekte meiner Webseite. Ohne ihn würde es RBM nicht geben. Seine Frau Sophia schaut hin und wieder mal über meine Texte. Dann haben wir da den Theo, der mit mir die kleinen Gedankenspritzen einspricht, basierend auf Texten seiner Freundin Christiane. Außerdem personifiziert er den heldenhaften Widerstands Journalisten Willi Robinson in der Weltraum Satire Syntopia. Sein fanatischer Antagonist Olfi Sündengeier heißt im richtigen Leben Adam Nümm. Den Soundtrack für Syntopia hat mein lieber Freund Georg erfunden, das rockige „Good Morning Syntopia“- Intro kommt von Frank, und der kreierte auch den Jingle für Radio Berliner Morgenröte. Darius unterstützt mich bei der Suchmaschinenoptimierung und Isabell, sowie Winnie stellen ihre Stimmen als Moderatorinnen zur Verfügung. Ben berät mich schließlich beim Schneiden und bei der Tonbearbeitung. Alles Freundschaftsdienste von Menschen die an das Entwicklungspotenzial von RBM glauben.

Das Potential von RBM

Es warten noch viele Ideen darauf, realisiert zu werden um aus diesem Sender das herauszuholen, was in ihm steckt. Dazu braucht es personelle und finanzielle Unterstützung. Ich suche noch Menschen an meiner Seite, der genug Zeit und Bereitschaft haben, die Morgenröte mit der gleichen Leidenschaft voran zu bringen, wie ich es tue. Nicht nur kreativ, sondern auch organisatorisch.

Dann brauchen wir noch finanzielle Förderer. Das ich mich gerade Vollzeit engagieren kann und den Webspace, sowie einige andere kleine Nebenkosten, aus eigener Tasche bezahle, ist begrenzt machbar. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich jemand findet, der sich um die Generierung von Spendengeldern und mehr Reichweite des Senders kümmert. Meldet euch gerne unter redaktion@radio-berliner-morgenroete.de. Für alle anderen gilt: Wenn ihr gerade mal wieder einen Podcast bei uns angehört habt, der euch richtig gut gefällt, spendet einfach ein paar Euro. Das ist mehr als Geld für uns. Das ist Ermutigung und Motivation einen Weg weiter zu gehen, der uns alle immer unabhängiger vom Staat, von den Mainstream-Medien und von den Großkonzernen macht. Gemeinsam können wir jeden Tag etwas für unsere Freiheit tun.

Das Licht der Morgenröte ist schon längst am Horizont erschienen. Lasst uns mutig sein und ihm entgegengehen.

Euer Olev