RBM-Unterwegs in Berlin Köpenick: Im Gespräch mit der Lokalpolitik

RBM-Unterwegs regional und global: Im Gespräch mit Parteien in Köpenick.

Die Homebase der Morgenröte ist Berlin-Köpenick. Ein Besuch auf dem dortigen Stadtfest müsste für mich eigentlich ein Heimspiel sein – und doch ist er es nicht. Denn wir sprechen dort mit ganz normalen, lebensnahen Politikern der etablierten Parteien – manche nennen sie auch Systemparteien: CDU, Grüne, AfD, Die Linke und SPD.

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Wir schauen einfach einmal, welche Probleme es auf regionaler Ebene gibt und wie diese angegangen werden. Im Herbst wird in Berlin schließlich gewählt. Wer also nach wie vor gerne wählen geht, kann sich hier anhören, was die jeweiligen Parteivertreter zu sagen haben.

Ich kann an dieser Stelle schon einmal spoilern: Auf der geopolitischen Ebene wird es keine großen Überraschungen geben. Jeder vertritt im Wesentlichen das, was seine Partei von ihm erwartet. Trotzdem lohnt es sich, auf die lokale Ebene zu hören. Oft fühlen wir uns machtlos, sprachlos oder auch wütend und enttäuscht über das lobbynahe und menschenferne Agieren vieler Bundes- und Europapolitiker. Mit den Vertretern vor Ort kann man dagegen direkt ins Gespräch kommen. Man kann Beziehungen aufbauen – und ich persönlich empfehle, dabei respektvoll miteinander umzugehen.

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Ich empfehle euch außerdem, mit allen zu sprechen. Sucht den Kontakt. Sucht die Nähe.

Viele, die mich kennen, werden bei den folgenden Interviews vielleicht denken: „Warum sagt der denn nichts? Wie kann er die einfach so frei heraus reden lassen, ohne zu widersprechen?“ Das kann ich gut verstehen. Lasst eurer Sachkritik gern auch emotional freien Lauf. Das muss manchmal einfach raus – sonst gibt es Verstopfungen. Aber schimpft bitte respektvoll.

Ich halte es jedenfalls für eine gute Idee, nicht schon beim ersten Gespräch in kontroverse Diskussionen einzusteigen. Das kann später immer noch kommen, wenn man sich ein wenig kennt und gegenseitig besser einschätzen kann. Ist das nicht bei den meisten Beziehungen so?

Außerdem möchte ich mit der Lokalpolitik in Köpenick eine regionale Blaupause für andere Städte und Bezirke schaffen – ein Beispiel, das vielleicht Schule macht. Das Regionale klingt für viele zunächst nicht besonders spannend, und gerade in der Politik spielt der Unterhaltungsfaktor oft eine große Rolle. Aber wird es nicht gerade dann spannend, wenn sich das Leben direkt vor unserer Haustür entfaltet und verändert?

Ich gehöre jedenfalls zu den Menschen, die unser Land – am liebsten gleich die ganze Welt – von Grund auf verändern möchten. Doch jede Veränderung beginnt genau dort, wo ich meinen nächsten Schritt setze.

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Unsere freundlichen Gesprächspartner sind:

SPD – Manuel Tyx

Die Linke – Carolin Weingart

AFD – Denis Henkel

CDU – Marco Brauchmann

Bündnis 90/ Grüne – Claudia Leistner