Raus aus der Facebook-Falle: Der Kampf um soziale Netzwerke ist eröffnet und du bestimmst die Regeln!

Im Gespräch mit den digitalen Idealisten Wolfgang und Ulf geht es um eine Frage, die oft im Hintergrund bleibt, aber zentral für unsere digitale Zukunft ist: Wem gehört eigentlich die Infrastruktur, über die wir kommunizieren, uns organisieren und Öffentlichkeit herstellen?
Die beiden stellen mit dem Programmierer-Kollektiv IT for Change (IT4C) und der freien Open-Source-Software ocelot.social zwei Initiativen aus dem Netzwerk Menschlich Wirtschaften vor, die genau hier ansetzen: Technologie nicht als Selbstzweck oder Profitmaschine zu begreifen, sondern als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel.
Schenkungen empfangen wir entwedermit dem Paypal Button am Ende unsererWebseite oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74
IT4C versteht sich als Netzwerk von Entwicklern, Designern und Beratern, die gezielt mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. Statt auf geschlossene Plattformen und Abhängigkeiten zu setzen, entwickeln sie offene, transparente und gemeinschaftlich getragene Lösungen. Dabei geht es nicht nur um Software, sondern um Prozesse: Wie können digitale Werkzeuge so gestaltet werden, dass sie Zusammenarbeit stärken, Teilhabe ermöglichen und echte Selbstwirksamkeit fördern?
Ein konkretes Beispiel dafür ist ocelot.social – eine freie Software, mit der sich eigene soziale Netzwerke betreiben lassen. Anders als bei großen Plattformen entscheiden hier nicht Algorithmen im Verborgenen, was sichtbar wird. Nutzer und Betreiber behalten die Kontrolle: über Inhalte, Regeln und technische Weiterentwicklung. Damit entsteht ein Gegenentwurf zu den bekannten Logiken von Datenökonomie und Aufmerksamkeitswettbewerb.
Telegramkanal RBM: https://t.me/radio_berliner_morgenroete_de
Radio Berliner Morgenröte auf X: https://x.com/RBM_Schindler
Besonders spannend wird es dort, wo diese beiden Projekte ineinandergreifen: IT4C begleitet Initiativen beim Aufbau eigener digitaler Räume, während ocelot.social die technische Grundlage liefert. So entstehen Netzwerke, die sich an den Bedürfnissen ihrer Gemeinschaft orientieren – nicht an Werbemodellen.
Das Gespräch zeigt, dass digitale Souveränität kein abstraktes Schlagwort bleiben muss. Sie beginnt konkret dort, wo Menschen die Werkzeuge, die sie nutzen, verstehen, gestalten und gemeinsam weiterentwickeln können.
Beispiele bereits entwickelter Netzwerke: Die meisten Netzwerke können nur mit Einladung betreten werden:
