Erst sich selbst helfen, dann anderen – Vom Dauerstress zum eigenen Gesundheitskurs

Manchmal ist es ja gar nicht der Stress selbst, der uns am meisten stresst. Viel beunruhigender könnte die Vorstellung sein, plötzlich keinen mehr zu haben.

Was passiert, wenn ich wirklich anhalte? Wenn der innere Motor, der mich von Termin zu Termin, von Aufgabe zu Aufgabe und von Problem zu Problem treibt, auf einmal verstummt? Komme ich danach überhaupt wieder in die Gänge?

Mein Gesprächspartner Joel kennt diesen Zustand aus eigener Erfahrung. Dauerstress, permanente innere Übererregung und schließlich körperliche Beschwerden gehörten zu seinem persönlichen Weg. Einen Zugang aus dieser Spirale fand er in der kraniosakralen Arbeit. Dabei geht es ihm heute ausdrücklich nicht darum, den großen Heiler zu spielen, bei dem man sich eine Stunde auf die Liege legt und anschließend repariert wieder ins alte Leben zurückkehrt.

Im Gegenteil. Joel bringt seine Vorstellung mit einem herrlich geschäftsschädigenden Gedanken auf den Punkt: Er möchte, dass die Menschen zu ihm kommen, damit sie danach möglichst nicht mehr zu ihm kommen müssen.

Denn das Ziel ist Selbstregulation. Wahrnehmen, wann der eigene Körper in Anspannung gerät. Herausfinden, was man gerade braucht. Und einen Werkzeugkoffer kennenlernen, aus dem man sich auch mitten im Alltag bedienen kann. Kraniosakrale Selbstbehandlung, Bewegung, Atem, Ruhe oder einfach die Fähigkeit, rechtzeitig zu merken: Jetzt wäre eine Kurskorrektur ganz hilfreich, bevor der Körper sie irgendwann selbst erzwingt.

Mehr über Joel und seine Arbeit findet ihr hier:
https://joelfrese.de/

Zur kraniosakralen Seite: https://cranio-joelfrese.de/

Zu den Online Kursen: https://cranio-joelfrese.de/online-kurse/

Schenkungen empfangen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74

Doch unser Gespräch bleibt nicht bei der Frage stehen, wie man sich selbst helfen kann. Denn ausgerechnet aus dieser Erfahrung kann sich noch eine ganz andere Tür öffnen: Was, wenn aus dem eigenen Weg aus dem Dauerstress irgendwann ein neuer Berufsweg wird?

Joel bietet zunächst einen zweitägigen Präventionskurs an, in dem Teilnehmer alltagstaugliche Möglichkeiten zur Regulation des Nervensystems kennenlernen. Wer anschließend tiefer einsteigen und das Wissen weitergeben möchte, kann eine sechstägige Weiterbildung absolvieren. Unter den entsprechenden Voraussetzungen kann daraus schließlich die Möglichkeit entstehen, selbst Präventionskurse anzubieten.

Und hier kommt Ines Dietrich ins Spiel, über die ich Joel überhaupt erst kennengelernt habe. In ihrem Umfeld entstand die Idee, Joels Ansatz in die Akademie von Jobcoaching jetzt einzubinden. Dadurch soll möglichst vieles tatsächlich an einem Platz zusammenkommen: Weiterbildung, Beratung über mögliche Förderungen, Austausch und Begleitung – bis hin zur Unterstützung beim Aufbau eigener Kurse. Wer sich nach der Weiterbildung auf diesen neuen Weg machen möchte, soll also nicht mit einem Zertifikat in der Hand vor die Tür gesetzt werden und anschließend sehen, wo er bleibt.

Informationen zur Weiterbildung findet ihr hier:
https://jobcoaching-jetzt.de/weiterbildungen/weiterbildung-entspannungs-selbstbehandlungstrainer/

Ines ist außerdem Vorstand bei der Genossenschaft Menschlich Wirtschaften:
https://menschlichwirtschaften.de/

So führt uns das Gespräch schließlich weit über eine Entspannungsmethode hinaus. Es geht um Stress und Kontrolle, um Selbstwahrnehmung und Eigenverantwortung – aber auch um die schöne Möglichkeit, aus einem eigenen Entwicklungsweg etwas entstehen zu lassen, das anschließend anderen Menschen zugutekommt.

Erst sich selbst helfen, dann anderen. Vielleicht ist das gar kein schlechter Ausgangspunkt für einen neuen Beruf.

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